Der visuelle Stil ist für diesen Film entscheidend, da er aufgrund der wenigen Text- Dialoge, durch die Schönheit und Atmosphäre seiner Bilder und Einstellungen lebt. Der todkranke, alte Mann steht im Vordergrund des Films. Am Anfang ist das Bild schwarz/weiß und die Atmosphäre grau, schmutzig, regnerisch, nüchtern und melancholisch, doch mit Beginn der Rückblenden, wird das Bild bunt (Opalfarben) und die Stimmung heiter, schön und lebensfroh.

Der Film verzichtet auf eine durchgehende Tiefenschärfe und bleibt mit der flachen Schärfe fast immer bei der Bildebene des Hauptprotagonisten, so dass das Umfeld nur undeutlich erkennbar, fast schon verwaschen erscheint. Die Filmaufnahmen Warschaus sollen sowohl die Schönheit, als auch die durch den Krieg verursachte Hässlichkeit der Stadt ästhetisch einfangen und bei dem Zuschauer den Wunsch wecken, diese historische Stadt, in der Vergangenheit und Gegenwart einmalig aufeinanderprallen, kennenzulernen.