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Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit und steht dennoch exemplarisch für alle Völker und Menschen, damals wie heute, die Kriege, Tod, Trennungen und Vertreibungen durchlebt haben. Der Film spielt deshalb in Polen, weil kein anderes Land im zweiten Weltkrieg so viele Menschen verloren hat (jeder vierte Pole ist ums Leben gekommen). Hinzu kommt, dass rund 12 000 000 Polen aufgrund des 2. Weltkrieges, der darauf folgenden kommunistischen Diktatur und des Kriegsrechts 1981 emigriert sind und schließlich eine zweite Heimat im Ausland gefunden haben. Dennoch spiegelt die Geschichte einerseits den Wunsch und Drang eines jeden Emigranten wider, zumindest noch einmal vor dem Tode, zu den Orten seiner Jugend zu reisen, um auf den Spuren der Vergangenheit zu wandeln, andererseits geht es aber auch um ein grundsätzliches Abschiednehmen im Alter allgemein. Da es sich bei dem Projekt um eine deutsch/polnische Co-Produktion handelt, trägt der Film nicht nur mit seinem Inhalt zur Völkerverständigung bei, sondern auch in der gemeinsamen Arbeit der jungen Filmemacher in Warschau und Berlin, bei der vielleicht noch heute bestehende kulturell-geschichtliche Schranken überwunden werden können und sollen. |